Frank Albert
Frank Albert (*1972 in Berlin) studierte Architektur und Design an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, sowie Interior Design an der Kingston University London. Nach seinem Diplom arbeitete er als Architekt in London, bevor er an der Technischen Universität Berlin ein Masterstudium der Szenografie absolvierte. Für seine Masterarbeit Der Ring des Nibelungen erhielt er ein Stipendium am Robert Wilson Watermill Center in New York.
Seit 2004 arbeitet Frank Albert als freischaffender Szenograf, Bühnenbildner und Künstler. Seine Arbeiten entstehen an der Schnittstelle von Architektur, Szenografie und bildender Kunst und umfassen Opern-, Schauspiel- und Ausstellungsprojekte ebenso wie installative Formate für Museen und öffentliche Institutionen.
Er entwickelte Bühnenbilder für zahlreiche nationale und internationale Theater, darunter die Oper Göteborg, die Finnische Nationaloper Helsinki, das Burgtheater Wien, das Nationaltheater Prag, das Aalto-Theater Essen, das Theater Bielefeld, das Tiroler Landestheater Innsbruck, das Theater Regensburg, das Theater Münster, das Theater Trier, das Theater Bremerhaven, das Staatstheater Nürnberg sowie weitere Opern- und Schauspielhäuser im deutschsprachigen Raum.
Parallel zur Theaterarbeit realisiert Frank Albert szenografische Konzepte für Ausstellungen und Museen. Seine Arbeiten zeichnen sich durch einen räumlichen Ansatz aus, der Architektur, Material, Licht und Bild zu atmosphärisch verdichteten Erzählräumen verbindet. Zu seinen Projekten zählen unter anderem Ausstellungen für das Neue Museum Nürnberg, das Germanische Nationalmuseum, sowie das Museum für Architektur und Ingenieurskunst.
Neben seiner szenografischen Praxis verfolgt Frank Albert eine eigenständige künstlerische Position in der Malerei. Seine abstrakten Werkserien untersuchen Fragestellungen zu Raum, Farbe, Materialität und Wahrnehmung und wurden in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen präsentiert.
Seit 2012 lehrt Frank Albert an der Technischen Hochschule Nürnberg im Bereich Raumkonzeption und Szenografie. Im Mittelpunkt seiner Lehrtätigkeit steht die Vermittlung eines integrativen Entwurfsverständnisses, das räumliches Denken mit künstlerischer Forschung, Materialexperiment und konzeptioneller Entwicklung verbindet.

