Luisa Tambaro
Luisa Tambaro, geschätzt für ihr weiches Timbre, ihre warme, dunkle Klangfarbe und ihre brillanten Höhen, feierte jüngst ein erfolgreiches, von Kritik und Publikum gefeiertes Debüt als Leonora di Vargas (La forza del destino) am Staatstheater Kassel unter der Leitung von Francesco Angelico und in der Regie von Valentin Schwarz. In den vergangenen Spielzeiten war sie als Luisa Miller in der gleichnamigen Titelrolle sowie als Leonora (Il trovatore) am Theater Koblenz unter der musikalischen Leitung von Mino Marani zu erleben.
Ihr internationales Debüt gab sie 2018 am Daegu Opera House (Südkorea) als Mimì (La Bohème) unter der Leitung von Matthias Fletzberger. Von 2016 bis 2018 studierte sie an der Scuola dell’Opera des Teatro Comunale di Bologna. Dort war sie Cover für Rollen in Simon Boccanegra (Amelia Grimaldi), Dialogues des Carmélites (Blanche) und La Bohème (Mimì). Im Anschluss wurde sie vom Teatro Comunale für ihre Debüts als Lauretta (Gianni Schicchi), Elisabetta di Valois (Don Carlo) unter der Leitung von Michele Mariotti sowie als Violetta Valéry (La traviata) unter der Leitung von Renato Palumbo eingeladen. Letzteres wurde live auf RaiRadio3 übertragen.
Bereits 2015 debütierte sie als Gräfin Almaviva (Le nozze di Figaro) am Teatro Rossini in Pesaro im Rahmen der Bottega Peter Maag, koordiniert von Donato Renzetti und inszeniert von Leo Muscato. Zwischen 2015 und 2018 war sie Finalistin und Preisträgerin mehrerer internationaler Wettbewerbe, darunter Arte Incanto in Basciano, Voci Verdiane in Busseto, Concurso Ópera de Tenerife in Santa Cruz de Tenerife, Iris Adami Corradetti in Padua sowie die Wettbewerbe Adriana Maliponte und Salvatore Licitra in Mailand.
Ihr Gesangsstudium absolvierte sie am Konservatorium von Bologna bei Marina Gentile, zudem schloss sie ein Studium der Musikwissenschaft an der Alma Mater Studiorum – Universität Bologna ab.
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