Luzie Kurth
Luzie Kurth, geboren 1997 in Köln, schloss 2020 ihr Studium der Theater- und Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin mit Studienaufenthalten in London und Mexiko-Stadt ab und absolvierte 2023 ihren Master in angewandten Menschenrechten an der Universität für angewandte Kunst Wien. Seit 2006 ist sie als Hörspielsprecherin tätig, ab 2016 zudem als Regieassistentin für Hörspiel- und Featureproduktionen der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten. In dieser Funktion arbeitete sie unter anderem mit Wolf Wondratschek, Mouse on Mars und Jörg Buttgereit zusammen. Das Radio prägt bis heute ihren Zugang zum Erzählen. Dokumentarisches Material bildet den Ausgangspunkt ihrer Arbeiten, aus dem sie eigene Erzählformen entwickelt. Darin werden politische Verhältnisse hörbar. Wiederkehrend behandelt sie das Thema Esskultur.
2024 wurde am Schauspielhaus Wien ihre Inszenierung Dawit oder Jedes Jahrhundert hat seine eigene Fratze über den seit 2001 in Eritrea inhaftierten Journalisten Dawit Isaak uraufgeführt; eine Filmfassung war 2025 im Info-Hub des Europäischen Parlaments in Brüssel zu sehen. Im selben Jahr feierte ihr abendfüllender Dokumentarfilm „BIG FISH – Rumba Rwandaise" im Centre Wallonie-Bruxelles in Paris Premiere und wurde beim IFF Emden-Norderney für den DGBFilmpreis
nominiert. 2025 folgten der Kurzfilm PÊCHE, der unter anderem beim Tampere International Short Film Festival gezeigt und für mehrere Ausstellungspreise nominiert wurde, sowie ihr Hörspiel BLT, das auf dem SONOHR Radio & Podcast Festival in Bern zu hören war.
Am Stadttheater Bremerhaven inszeniert sie in der Spielzeit 2026/2027 True Crime: Die Thomaskatastrophe, als Live-Hörspiel.
WIRKT MIT BEI:
True Crime: Die Thomaskatastrophe

