Die Entführung aus dem Serail (Foto: Heiko Sandelmann)

Die Entführung aus dem Serail

Deutsches Singspiel in drei Aufzügen von Wolfgang Amadeus Mozart / Libretto von Christoph Friedrich Bretzner, bearbeitet von Johann Gottlieb Stephanie d. J. / Mit Texten von Franz Blei, Marie von Ebner-Eschenbach und Jean-Paul Sartre

PREMIERE 25. Dezember 2021 // Großes Haus

ca. 2 Stunden 45 Minuten, inkl. eine Pause 

Vorstellungstermine

28.01.2022 um 19:30 Uhr Karten
10.02.2022 um 19:30 Uhr Karten
26.02.2022 um 19:30 Uhr Karten
05.03.2022 um 19:30 Uhr Karten
11.03.2022 um 19:30 Uhr Karten
16.03.2022 um 19:30 Uhr Karten

Die Uraufführung wird ein Erfolg. Die Gattungsbezeichnung allerdings führt schon Zeitgenossen in die Irre, schlummert unter dem Deckmantel eines vermeintlich heiteren orientalischen Märchens mit aufklärerischer Botschaft ein Werk, das gewohnte Rollenbilder unter die Lupe nimmt. Das fragt, ob bedingungslose Liebe möglich ist. Wann Vertrauen in Befremdnis kippt. Wie standhaft das Konzept Treue ist. Was «menschlich gütig sein» bedeutet. Musikalisch wie dramaturgisch entfacht Mozart einen Strudel aus Andersartigkeit, Freiheit und Selbstbestimmung, der von einer konventionellen Typenkomödie ein Stück größter Ernsthaftigkeit hinterlässt.

MUSIKALISCHE LEITUNG Davide Perniceni
INSZENIERUNG Barbara Schöne
BÜHNE & KOSTÜME Jeannine Cleemen
DRAMATURGIE Markus Tatzig
CHÖRE Mario El Fakih Hernández
REGIEASSISTENZ & ABENDSPIELLEITUNG Edison Vigil
STUDIENLEITUNG Hartmut Brüsch
MUSIKALISCHE EINSTUDIERUNG Jorrit van den Ham, Tonio Shiga
INSPIZIENZ Regina Wittmar
THEATERPÄDAGOGIK Tom Baert 

Pressestimmen

«Es ist die Debüt-Inszenierung von Barbara Schöne am Haus, und die sieht in der Geschichte viel mehr als Komik und Intrigen. In ihrer Opernversion stehen die zwischenmenschlichen Beziehungen im Mittelpunkt. Es geht um die Frage nach der bedingungslosen Liebe, das Konzept der Treue und Rollenbilder. Sie verdeutlicht, welche Ernsthaftigkeit hinter der vermeintlich heiteren Erzählung steckt. Und betont, wie sie selbst sagt, die Momente der ‹Einsamkeit, des Sich-selbst-Fremdseins, des Verzeihens, des Suchens nach vermeintlichem Glück.›»

Weser-Kurier, 27.12.2021