Die Blechtrommel

von Günter Grass

PREMIERE 9. November 2019 // Großes Haus
DAUER ca. 2 Std. 50 Min., eine Pause
Einführung jeweils 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Oberen Foyer.

potenziellen Vaters Alfred beschließt er, die Trommel mit ihm zu begraben und wieder zu wachsen. Da ist der Krieg bereits verloren und Europa liegt in Trümmern.

Mit sprachgewaltiger Lust am Fabulieren erzählt Günter Grass eine 50 Jahre umspannende Familiengeschichte. Dafür steigt er tief hinab in die deutsche Historie des 20. Jahrhunderts – in den Mief des Untertanengeistes, der dem zerstörerischen Größenwahn des Nationalsozialismus den Boden bereitete. Der Roman brachte Grass den literarischen Durchbruch und den Nobelpreis für Literatur. Die Verfilmung von Volker Schlöndorff von 1979 verschaffte ihm erneut weltweite Aufmerksamkeit.

Inszenierung Mark Zurmühle
Bühne Eleonore Bircher
Kostüme Ilka Kops
Dramaturgie Nadja Hess
Regieassistenz  Antonia Klein
Soufflage Birgit Ermers
Inspizienz Ana María Carreira Rodríguez

Besetzung

Stadttheater Bremerhaven_Max Roenneberg (Foto: Yvonne Bösel)

Oskar Matzerath

Stadttheater Bremerhaven_Richard Lingscheidt (Foto: Yvonne Bösel)

Alfred Matzerath & Hochwürden & Kobyella & Obergefreiter Lankes

Stadttheater Bremerhaven_Henning Bäcker (Foto: Yvonne Bösel)

Bruno, Pfleger & Dr. Hollatz & Bebra & Kohlenklau & Kurtchen

Stadttheater Bremerhaven_Sascha Maria Icks (Foto: Yvonne Bösel)

Agnes Matzerath & Roswitha Raguna & Die Nachbarin

Stadttheater Bremerhaven_Dominik Lindhorst-Apfelthaler (Foto: Yvonne Bösel)

Jan Bronski & Jesus & Störtebeker & Russischer Soldat & Schugger Leo

Stadttheater Bremerhaven_Julia Lindhorst-Apfelthaler (Foto: Yvonne Bösel)

Maria Matzerath & Schefflerin & Blaubart

Greff & Oberleutnant Herzog & Hochwürden & Herr Fajngold

Pressestimmen

«Und schon rollt sie los, die Matzerath-Maschine. Im Stück. Und als Stück. Nicht ohne Eleganz näht Zurmühle eine Art Best-of Grass'scher Szenen und Personen an- und ineinander. Gut geöltes Bildtheater. Leicht oft und zugleich intensiv sowie eindringlich. Als roter Faden fungiert dabei Max Roenneberg in buntem Ringelpulli.»

«Auf Eleonore Birchers luftiger Bühne entrollt sich so ein launiger Bilderbogen. Immer wieder kippen Szenen ineinander. Immer wieder wird das Groteske, das Grass' historische Phantasie trägt, bloß- und ausgestellt.»

Tim Schomaker, Kreiszeitung, 14.11.2019