Rio Reiser – Wer, wenn nicht wir? (UA)

von Ingo Putz / Mitarbeit Peter Hilton Fliegel

PREMIERE 15. Februar 2020 // Großes Haus
DAUER ca 2 Std. 30 Min., eine Pause

Sichtermann bildet sich eine Familie, die man bald nur noch liebevoll «die Scherben» nennt. Aber deren Ruf in der Szene wird schnell zum Fluch, sie fühlen sich wie die «Juke-Box» der Linken, der Verrat vorgeworfen wird, wenn sie bei ihren Konzerten Eintritt nehmen. Die Band flüchtet nach Fresenhagen in Nordfriesland, wo sie zusammen leben und arbeiten – bis der Traum 1985 endgültig aus ist. Rio macht als Solist weiter, bis er zehn Jahre nach seinem größten Hit König von Deutschland ausgebrannt und viel zu früh 1996 stirbt. Was bleibt, ist die Musik der Scherben mit so berühmten Liedern wie Der Traum ist ausHalt dich an deiner Liebe fest oder Keine Macht für niemand.

Mit freundlicher Unterstützung der Volksbank eG Bremerhaven-Cuxland.

Inszenierung & Video Ingo Putz
Musikalische Leitung Jan-Hendrik Ehlers
Bühne, Kostüme & Masken Sven Hansen
Dramaturgie Peter Hilton Fliegel
Regieassistenz Marcel Pütz
Regiehositanz Marie Garms
Soufflage Birgit Ermers
Inspizienz Mahina Gallinger

Besetzung

Lanrue

Wolfgang & Sven & Funky & Polizist 1 & Nikel

Kai & Raymond & Polizist 2

Mireille Mathieu & Ulrike & Paul Breitner & AA-Frau 1 & Bäuerin & Britta & Fresssack & Claudia

Einsatzleiter & Bauer & Gabis Vater

Band:
TASTEN Jan-Hendrik Ehlers
GITARRE Maic Burkhardt
GITARRE Johannes Bluth
SAXOPHON & FLÖTE Marco Priedöhl
BASSGITARRE Stephan Werner
SCHLAGZEUG Olaf Satzer

DEMONSTRANTINNEN & POLIZISTINNEN & WG-BEWOHNERINNEN & AA-FRAU 2 & CHORFRAU Berrin Berna Akcura, Leonie Bransi, Annika Woitke
DEMONSTRANTEN & POLIZISTEN & WG-BEWOHNER & RAPSIE Farid Alabed, Thibault Dutoit, Enrico von Jakusch-Gostomski

Pressestimmen

«Am Ende, als alle außer Rio noch einmal seinen größten Hit ‹König von Deutschland› singen, schmelzen selbst hartgesottene Kritikerinnen dahin. [...] Das Paradies, es liegt an diesem Abend im Großen Haus.»

«Wem es nur um den nostalgischen Blick zurück geht, der ist im Großen Haus allerdings an der falschen Adresse. Denn die Uraufführung ‹Rio Reiser – Wer, wenn nicht wir?› ist viel mehr als eine Nummernrevue. Das Schauspiel mit viel Musik oder das Musical mit viel Text – über die Genrebezeichnung streiten sich die Experten – ähnelt einem Sittengemälde, das Zuschauer mitnimmt auf eine Zeitreise.»

Anne Stürzer, Nordsee-Zeitung, 17.02.2020