Die Blechtrommel

von Günter Grass

PREMIERE 9. November 2019 // Großes Haus
DAUER ca. 2 Std. 50 Min., eine Pause
Einführung jeweils 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Oberen Foyer.

Vorstellungstermine

08.02.2020 um 19:30 Uhr Karten

potenziellen Vaters Alfred beschließt er, die Trommel mit ihm zu begraben und wieder zu wachsen. Da ist der Krieg bereits verloren und Europa liegt in Trümmern.

Mit sprachgewaltiger Lust am Fabulieren erzählt Günter Grass eine 50 Jahre umspannende Familiengeschichte. Dafür steigt er tief hinab in die deutsche Historie des 20. Jahrhunderts – in den Mief des Untertanengeistes, der dem zerstörerischen Größenwahn des Nationalsozialismus den Boden bereitete. Der Roman brachte Grass den literarischen Durchbruch und den Nobelpreis für Literatur. Die Verfilmung von Volker Schlöndorff von 1979 verschaffte ihm erneut weltweite Aufmerksamkeit.

Inszenierung Mark Zurmühle
Bühne Eleonore Bircher
Kostüme Ilka Kops
Dramaturgie Nadja Hess
Regieassistenz  Antonia Klein
Soufflage Birgit Ermers
Inspizienz Ana María Carreira Rodríguez

Besetzung

Max Roenneberg (Foto: Manja Herrmann)

Oskar Matzerath

Richard Lingscheidt (Foto: Manja Herrmann)

Alfred Matzerath & Hochwürden & Kobyella & Obergefreiter Lankes

Henning Bäcker (Foto: Manja Herrmann)

Bruno, Pfleger & Dr. Hollatz & Bebra & Kohlenklau & Kurtchen

Sascha Maria Icks (Foto: Manja Herrmann)

Agnes Matzerath & Roswitha Raguna & Die Nachbarin

Dominik Lindhorst-Apfelthaler (Foto: Manja Herrmann)

Jan Bronski & Jesus & Störtebeker & Russischer Soldat & Schugger Leo

Julia Lindhorst-Apfelthaler (Foto: Manja Herrmann)

Maria Matzerath & Schefflerin & Blaubart

Kay Krause (Foto: Manja Herrmann)

Greff & Oberleutnant Herzog & Hochwürden & Herr Fajngold

Pressestimmen

«Und schon rollt sie los, die Matzerath-Maschine. Im Stück. Und als Stück. Nicht ohne Eleganz näht Zurmühle eine Art Best-of Grass'scher Szenen und Personen an- und ineinander. Gut geöltes Bildtheater. Leicht oft und zugleich intensiv sowie eindringlich. Als roter Faden fungiert dabei Max Roenneberg in buntem Ringelpulli.»

«Auf Eleonore Birchers luftiger Bühne entrollt sich so ein launiger Bilderbogen. Immer wieder kippen Szenen ineinander. Immer wieder wird das Groteske, das Grass' historische Phantasie trägt, bloß- und ausgestellt.»

Tim Schomaker, Kreiszeitung, 14.11.2019