Hedda Gabler

von Henrik Ibsen / aus dem Norwegischen von Hinrich Schmidt-Henkel / UA: 31. Januar 1891, Residenztheater München

PREMIERE 12. November 2022 // Kleines Haus

Ibsens Hedda ist eine dieser zwiespältigen Frauenfiguren des späten 19. Jahrhunderts, deren schillerndes Verhalten den Zuschauer:innen bis heute Rätsel aufgibt. Sie ist einerseits Projektionsfläche für die Männer um sie herum und scheint die Aufmerksamkeit zu genießen. Andererseits nimmt sie sehr wohl zur Kenntnis, dass die Männer gar nicht sie als Person meinen, sondern nur sich selbst in ihr spiegeln. Peter Zadek sagte über sie: «Ihr Wesen wird nicht erkannt – man weicht ihr aus, sie findet keinen Partner, der ihr standhält.»

INSZENIERUNG Thomas Oliver Niehaus
BÜHNE & KOSTÜME Kathrin Kemp
DRAMATURGIE Peter Hilton Fliegel
ASSISTENZ & INSPIZIENZ Jens Bache
SOUFFLAGE Birgit Ermers

Besetzung

Marc Vinzing (Foto: Yvonne Bösel)

Jørgen Tesman

Marsha Zimmermann (Foto: Yvonne Bösel)

Hedda Tesman

Isabel Zeumer (Foto: Yvonne Bösel)

Juliane Tesman

Sibylla Rasmussen (Foto: Yvonne Bösel)

Frau Elvsted

Frank Auerbach (Foto: Yvonne Bösel)

Richter Brack

Henning Bäcker (Foto: Yvonne Bösel)

Eilert Løvborg