Stadttheater Bremerhaven_Vögel (Foto: Heiko Sandelmann)
Stadttheater Bremerhaven_Vögel (Foto: Heiko Sandelmann)
Stadttheater Bremerhaven_Vögel (Foto: Heiko Sandelmann)

Vögel

von Wajdi Mouawad / aus dem Französischen von Uli Menke / historische Beratung: Natalie Zemon Davis

PREMIERE 26. September 2020 // Großes Haus
DAUER ca. 1 Std. 40 Min., keine Pause

Der Vorverkauf startet ca. vier Wochen vor dem Vorstellungstermin.

Am Ende steht die Aufdeckung eines Familiengeheimnisses, das alle Gewissheiten auf den Kopf stellt – auch das junge Paar, das bis dahin von ihrem Recht auf ein selbstbestimmtes Leben in einer globalisierten Welt überzeugt gewesen ist, muss erkennen, dass es die eigenen familiären und kulturellen Wurzeln nicht ignorieren kann.

Herkunft, Familie, Sprache, Religion, Geschlecht. Was macht einen Menschen aus? Was prägt die eigene Identität? Mit Poesie und epischer Kraft entwirft der aus dem Libanon stammende frankokanadische Autor Wajdi Mouawad (Verbrennungen) in seinem 2017 uraufgeführten Stück eine berührende jüdische Familiengeschichte, die schicksalhaft mit dem Holocaust und dem israelisch-arabischen Konflikt verknüpft ist.

Inszenierung Niklas Ritter
Bühne & Kostüme Annegret Riediger
Musik Yuri Pascual
Video Niklas Ritter
Dramaturgie Nadja Hess
Regieassistenz Jens Bache
Soufflage Brigit Ermers
Inspizienz Ana Maria Carreíra Rodriguez

Niklas Ritter im Interview

Besetzung

Stadttheater Bremerhaven_Julia Lindhorst-Apfelthaler (Foto: Yvonne Bösel)

Wahida / Leah (jung)

Stadttheater Bremerhaven_Frank Auerbach (Foto: Yvonne Bösel)

David, Eitans Vater

Stadttheater Bremerhaven_Sascha Maria Icks (Foto: Yvonne Bösel)

Norah, Eitans Mutter / Eden, eine Soldatin

Etgar, Eitans Großvater

Stadttheater Bremerhaven_Isabel Zeumer (Foto: Yvonne Bösel)

Leah Kimhi, Eitans Großmutter

Stadttheater Bremerhaven_Henning Bäcker (Foto: Yvonne Bösel)

Al-Hasan al-Wazzan / Rabbiner / Arzt / Etgar (jung)

Stadttheater Bremerhaven_Vögel_Farid Alabed (Foto: Yvonne Bösel)

David (jung)

Farid Alabed

Pressestimmen

«Regisseur Niklas Ritter hat eine Inszenierung geschaffen, die die Essenz der sehr komplizierten Geschichte herausarbeitet – […] so wird jeder im Saal mit den wichtigen Aussagen konfrontiert, ohne sich in Anspielungen flüchten zu können.»

Marcus Behrens, Radio Bremen, 27.09.2020