Tim Egloff
Tim Egloff wurde 1974 in Hamburg geboren. Nach seinem Schauspielstudium in München ging er 2001 als festes Ensemblemitglied ans Düsseldorfer Schauspielhaus, von 2006 bis 2010 gehörte er zum Ensemble des Nationaltheaters Mannheim.
Seit 2010 arbeitet er als freier Regisseur. Inszenierungen entstanden seitdem unter anderem in Mannheim, Berlin, Würzburg, Stuttgart, Bamberg, Frankfurt am Main, Schwerin, Dessau, Osnabrück, Göttingen und Hannover. In Bremerhaven eröffnete er bereits die Spielzeit 2010/11 im Kleinen Haus unter der damaligen neuen Intendanz von Ulrich Mokrusch mit der Romanadaption von Ilija Trojanows Die Welt ist groß und Rettung lauert überall, gefolgt von Roland Schimmelpfennigs Der Goldene Drache.
Zu seinen Arbeiten zählen u.a. die Uraufführungen Phantom (Ein Spiel) von Lutz Hübner und Sarah Nemitz, Vereinte Nationen von Clemens J. Setz, Tartüff von John von Düffel sowie Das letzte Bier von Jaroslav Rudiš. Außerdem inszenierte er unter anderem Leben des Galilei von Bertolt Brecht, Mephisto nach Klaus Mann, Roland Schimmelpfennigs Ödipus, Extremophil von Alexandra Badea sowie Henrik Ibsens Hedda Gabler und Peer Gynt und Ödön von Horváths Glaube Liebe Hoffnung.
2023 entstand am GRIPS Theater Berlin die erste Neuinszenierung der Originalfassung von Linie 1 seit deren Uraufführung 1986.
Seine Arbeiten wurden zu den Mülheimer Theatertagen und zum Heidelberger Stückemarkt eingeladen.
Tim Egloff lebt in Berlin.
