Tobias Rott
Tobias Johannes Erasmus Rott, im bayerischen Cham geboren, am Chiemsee aufgewachsen, erhielt seine Ausbildung zum Schauspieler an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Engagements führten ihn u. a. nach Koblenz, Hamburg, Mainz und Potsdam, wo er Rollen wie den Conférencier in Cabaret, Mephisto in Faust oder den Hermann in der Hermannsschlacht spielte.
Seit vielen Jahren arbeitet Tobias Rott vorrangig als Regisseur, so z. B. in Berlin und Bremerhaven, in Esslingen, Potsdam, Meiningen und Wilhelmshaven.
Neben eigenen Texten inszenierte er Stücke wie Viel Lärm um nichts von Shakespeare, Dantons Tod von Büchner, Kabale und Liebe von Schiller, aber auch die Musical-Uraufführung Maria, ihm schmeckt’s nicht! oder Operetten wie Im weißen Rössl und Schwarzwaldmädel. Seine Arbeit Bezahlt wird nicht war zum Komödienfestival nach Bruno / Tschechien eingeladen, für Hinkemann war er 2020 in Kritikerumfragen zweimal als «Beste Regie» nominiert.
Bis Sommer 2021 war Tobias Rott zudem drei Jahre Schauspieldirektor am Meininger Staatstheater.
Dem Stadttheater Bremerhaven ist er seit 2010 verbunden. Hier inszenierte er im Großen Haus unter anderem Verbrennungen von Wajdi Mouawad, den Volksfeind von Ibsen, Die Comedian Harmonists von Wittenbrink / Daniel; Nipplejesus von Nick Hornby im Kunstmuseum; zuletzt Cyrano de Bergerac von Martin Crimp auf der Freilichtbühne sowie Die Möwe von Tschechow / Crimp in der Spielzeit 25/26.
Auf dem Land – erneut von Crimp – ist seine 12. Arbeit für Bremerhaven.
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